Eat Good, Feel Good

16:30

Hallo ihr Lieben,

habt ihr euch auch vorgenommen, im neuen Jahr gesünder zu essen? Bei mir stand es auf jeden Fall, wie eigentlich in jedem Jahr, auf der Liste.
Ich habe eine relativ lange Ernährungsentwicklung durchgemacht und habe erst in diesem Jahr das Gefühl, einigermaßen Kontrolle über das zu haben, was ich esse, deshalb dachte ich, teile ich meine Tipps für gesunde Ernährung mit euch, und erkläre euch, was das für mich bedeutet.



Ein kleiner Einblick in meine Ernährungsvergangenheit: Ich habe lange Leistungssport betrieben, für den ich eine Gewichtsgrenze von 55kg hatte. Mit 8-9 Trainingseinheiten in der Woche habe ich das eigentlich ganz gut hinbekommen, habe allerdings dafür abends auch komplett auf Kohlenhydrate verzichtet und nur Salat und manchmal Fleisch gegessen. Auch Süßigkeiten gab es so gut wie. Ich hatte deshalb immer das Gefühl, dass 55kg nicht mein natürliches, sondern ein erzwungenes Gewicht war.

Heute esse ich ausgewogen, und habe herausgefunden, was das für mich überhaupt bedeutet. Das ist ein wichtiger erster Schritt, auf den man seine Ernährung aufbauen sollte.

Zielsetzung: Ausgewogen essen bedeutet für mich, so zu essen, dass ich mich wohl fühle. Mein Ziel ist es nicht, abzunehmen, sondern meinen Körper mit guten, gesunden Stoffen zu nähren. Eine Freundin hat mir mal gesagt, dass man über seinen Körper wie ein Auto denken muss: Mit dem falschen Benzin fährt es nicht lange. Das finde ich sehr passend.

Motivation: Im Zeitalter der sozialen Medien ist es nicht schwer, Motivation zu finden, sich gesund zu ernähren - man muss nur aufpassen, dass sie realistisch bleibt. Ich persönlich lasse mich gerne von Food- bzw. Lifestylebloggern inspirieren, das bringt mir mehr, als mich mit super schlanken Frauen zu vergleichen.
Wichtiger Ausgangspunkt für meine Motivation bin jedoch auch ich selbst. Wenn ich mich schlecht ernährt habe, dann merkt mein Körper das sofort und fühlt sich schlapp und ekelig. In solchen Momenten lege ich ganz besonderen Wert auf meine Ernährung. Meine Motivation ist es daher auch, Momente, in denen ich mich in meinem Körper unwohl fühle, zu minimieren.

Umsetzung: Ich habe sieben Richtlinien, an die ich mich in meiner Ernährung versuche zu halten.

1. Etwas Warmes braucht der Mensch Das ist so eine "Mama-Weisheit", die aber für mich aber absolut zutrifft. Wenn ich an einem Tag nichts Warmes gegessen, fühle ich mich deutlich schlechter und bin weniger satt, was oft dazu führt, dass ich viele kleine, ungesunde Mahlzeiten in mich hineinschaufel.

2. Regelmäßigkeit Regelmäßig zu essen ist für mich genauso wichtig. Mahlzeiten auslassen funktioniert für mich überhaupt nicht, dann halte ich einen Tag nur sehr schlecht durch oder bekomme unangenehme Bauchschmerzen.

3. Mahlzeitenersätze Das soll nicht dem vorangegangenen Punkt widersprechen, sondern diesen viel mehr ergänzen. Dass man keine Zeit hat, sich für eine gesunde Mahlzeit Zeit zu nehmen, passiert natürlich oft. In diesem Fall sind meine "Go Tos" Bananen, Smoothies und andere Säfte und Shakes, wie z.B. der von Herba Vitalis, der mir freundlicherweise zugeschickt wurde. Normalerweise bin ich nicht so der Typ für Diätshakes oder Milchshakes generell, aber an diesem überzeugt mich besonders das natürliche Aroma. So schmeckt es kaum künstlich und lässt sich außerdem in dem beiliegenden Becher super transportieren.


4. Mehr Kochen Kochen kann super schnell gehen und ist so viel gesünder als von Fertigprodukten zu leben. Ich koche mir am liebsten eine Reispfanne mit allem, was gerade so da ist, z.B. Mais, Bohnen, Hähnchen und würze das mit Curry und Kokosmilch. Kleiner Tipp: Gleich soviel zu kochen, dass man am nächsten Tag noch davon essen kann, spart dann die Zeit, die man vielleicht für das vermeintlich längere Kochen verliert.

5. Obst und Gemüse Es ist so einfach, Süßes durch Obst zu ersetzten, und mal Gemüse statt Chips zu snacken. So stille ich gerne meine Heißhungerattacken.

6. Achtung beim Einkauf Schon beim Einkaufen auf das zu achten, was man in den Wagen legt, und wofür man sein Geld ausgibt ist ein super Trick. Wenn man das Ungesunde gar nicht erst zuhause hat, kann man es auch nicht essen.

7. Balance Ich kenne mich, und weiß, dass es extrem unrealistisch wäre, komplett auf Schoki und Salzbrezeln zu verzichten. Deshalb nehme ich mir das auch nicht vor, sondern versuche darauf zu achten, dass ich es nur in Maßen zu mir nehme. Gesund zu essen heißt für mich eben auch, ausgewogen zu essen.

Was sind eure Tipps für eine gesündere Ernährung und wie motiviert ihr euch dranzubleiben? Schaut gerne in den Kommentaren vorbei.

Alles Liebe,

Frederika


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2 Kommentare

  1. Liebe Ferderika, das sind wirklich tolle sieben Richtlinien. Ich bin echt neidisch, ich hab es dieses Jahr noch nicht wirklich geschafft, mich beim Essen etwas zu zügeln. Aber vielleicht schaffe ich es ja, wenn ich mir Deine Richtlinien klaue und sie für meine Ernährungsumstellung nutze :)

    Ich wünsch Dir noch eine ganz schöne Woche und liebe Grüße
    AnnaLucia
    http://annalucia.de

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    1. Hallo liebe Anna, vielen Dank für dein liebes Feedback! Ich freue mich, wenn meine "Richtlinien" dir ein wenig helfen können und drück dir die Daumen bei deiner Ernährungsumstellung.
      Ganz liebe Grüße! :)

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