Lifestyle

Lieblingsort: Warum sich ein Kurztrip nach Norwegen wirklich lohnt

14:40

Wenn ich an Norwegen denke, spüre ich direkt die frische Luft der Fjorde in meiner Nase, den Wind in meinen Haaren und ein Lächeln schleicht sich auf meine Lippen. Norwegen ist mein zweites Zuhause, auch wenn ich dort nie gelebt habe. Warum? Das Land hat eine Wirkung auf mich, die man vielleicht am besten mit dem Wort "Glück" zusammenfassen kann. Es inspiriert mich und gleicht mich aus, dort kann ich innerlich ruhig sein, und gleichzeitig doch viel aktiver als sonst. Es ist ein Land, dass mich seit meiner Kindheit nicht los lässt, und das mir bei jedem Besuch mehr ans Herz wächst. Wieso ich jedem eine Reise nach Norwegen wärmstens empfehlen würde, verrate ich euch heute…


Keine Panik, ich gebe mir große Mühe, mich nicht in Schwärmereien zu verlieren, doch bevor es konkret wird, vielleicht eine kurze Einführung zu meiner "Beziehung" mit Norwegen: Seit ich klein bin, sind meine Eltern mit mir jeden Sommer drei Wochen lang in den Urlaub gefahren und ein Großteil dieser Reisen führte uns in den Norden. Warum? Er eignete sich perfekt, um Naturaktivitäten wie Wandern, Schwimmen und Angeln mit städtischer Idylle zu vereinen, und so liebe ich es auch heute noch, stundenlang im Boot zu sitzen, und darauf zu warten, dass ein Fisch anbeißt, die Berge zu erklimmen, um den Ausblick zu genießen oder durch die kleinen Dörfer zu wandeln und neue Eindrücke zu sammeln. Umso besser, dass ich eine Familie habe, die das nur allzu gut nachvollziehen kann, denn für viele aus der Generation Y wohl eher "uncool" und ja, ich gebe es ganz offen zu, in ein Land zu reisen, in dem es, ganz allein der Größe geschuldet, nicht an jeder Ecke kostenloses Wlan gibt, ist auch für mich nicht immer einfach. Doch meist dauert es ganze 24 Stunden bis ich mich damit abgefunden habe und mich auf die wirklich schönen Dinge der Reise konzentrieren kann:

1. Die Landschaft genießen

Jetzt mal ehrlich, wann habt ihr das letzte Mal einen ganzen Tag in der Natur verbracht? Auch bei mir ist das etwas länger her, dabei gibt es keinen besseren Ort, um zur Ruhe zu kommen. Wer in Norwegen an den richtigen Ort fährt, und von denen gibt es eine ganze Menge, der wird mit einer Aussicht belohnt, die es nicht mal auf dem schönsten Travel-Blog zu sehen gibt. Fjorde liegen in Frieden zwischen Bergreihen, die den Horizont schmücken. Zwischen ihnen liegen einige Wiesen, auf denen Kühe grasen, hin und wieder durchquert man eine Ortschaft, in der die wohl schönsten Holzhütten der Welt stehen. Was so weit entfernt klingen mag, liegt nicht weit fern von der nächsten Großstadt – wer also lieber im Zentrum übernachtet, ist schon in weniger als einer halben Stunde mitten in der Natur. Unser Weg führte und von Bergen, der zweitgrößten Stadt des Landes, in einen kleinen Ort namens Eivindvik in der Gulen-Kommune, in dem wir übernachten, seit wir vor über 10 Jahren zum ersten Mal da waren. Doch auch ohne Plan lässt sich aus einer Reise nach Norwegen ein unvergesslicher Road Trip machen – einfach auf die kleinen Holz-Schilder am Straßenrand achten, die auf die schönsten versteckten Unterkünfte hinweisen.

2. Den Horizont erweitern

Statt den Tag damit zu verbringen, durch sämtliche soziale Medien zu scrollen, im Binge-Watching auf Netflix unterzugehen oder lediglich für den Einkauf das Haus zu verlassen, bietet Norwegen unzählige Möglichkeiten, sich aktiv an der frischen Luft zu vergnügen und elektronische Geräte, Instagram und Co. im Unterbewusstsein verschwinden zu lassen. Wandern mag noch so langweilig klingen, und ist doch die beste Möglichkeit, den eigenen Gedanken nachzuhängen, die schönsten Orte zu entdecken und gleichzeitig ein Workout von der Checkliste streichen zu können. Angeln ist ebenso erfüllend und eine gute Gelegenheit, ruhige Stunden für Gespräche mit den Mitreisenden zu nutzen. Bei vielen Unterkünften kann man für einen geringen Aufpreis ein kleines Boot anmieten und die Fjorde von einer ganz neuen, atemberaubenden Perspektive entdecken. Doch keine Panik, wer sich nicht länger als einen Tag in der Natur verlieren mag, so schön sie auch ist, wird auch in Norwegens Großstädten ausreichend Beschäftigung finden – Interior-Läden laden ein, im skandinavisch-minimalistischen Sortiment zu stöbern, süße Bio-Cafés verkaufen leckere Zimtschnecken, die man einfach probiert haben muss, und auch modisch lassen Städte wie Bergen und Oslo nichts zu wünschen übrig. Besonders lohnt sich ein Ausflug in die vielen kleinen Vintage-Läden, die sich in kleineren Straßen verstecken. 

3. "Hygge" erleben

"Hygge" liegt ja gerade voll im Trend und wo kann man die skandinavische Gemütlichkeit besser erleben, als im hohen Norden selbst. Kerzen, Kaminfeuer und gemeinsames Kochen sind vielleicht das, was einem als erstes in den Sinn kommen mag, doch neben langen Abenden, romantischen Sonnenuntergängen und dem Rauschen des Wassers ist es vor allem der Kontakt zu den Einheimischen, der einen die nordische Gelassenheit wirklich spüren lässt. Jeder Fremde wird angelächelt, Smalltalk entwickelt sich schnell in ein langes Gespräch und Stress scheint außerhalb der Metropolen kaum zu existieren – da vergisst man die eigenen Sorgen schon mal schneller, als gedacht. Das Gefühl kompletter Entspannung – körperlich und seelisch – macht unglaublich süchtig und ist definitiv einer der Gründe, warum ich mir regelmäßig eine Auszeit in Norwegen gönne und selbiges jedem nur wärmstens ans Herz legen kann. 

Ich hoffe, ich konnte euch ein wenig dazu inspirieren, meinem Lieblingsland mal einen Besuch abzustatten – es lohnt sich wirklich!
Habt ihr auch einen Ort, der für euch wie ein zweites Zuhause ist? Teilt eure Gedanken zu diesem Post gerne in den Kommentaren mit mir.

Alles Liebe,
Frederika

Beauty

Haut- und Körperpflege: Meine Essentials für den Sommer

15:36


Hautpflege-Produkte und ich haben keine allzu gute Beziehung – im Winter ist mir keine Creme feuchtigkeitsspendend genug, im Sommer ist mir jede Konsistenz zu dick. Mit Neurodermitis hat man es aber auch nicht immer ganz einfach – trotzdem habe ich es geschafft, Produkte zu finden, die für mich funktionieren und mit denen ich mich, im wahrsten Sinne des Wortes, in meiner Haut wohlfühle. Heute möchte ich euch meine Favoriten für die wärmeren Tage vorstellen…

1. Für den Körper: Biotherm Lait Corporel mit Citrus-Essenzen

Als Neurodermitikerin habe ich oft mit trockenen Stellen zu kämpfen, die sich im Sommer insbesondere an den Armen und Beinen zeigen. Sie sind oft sehr anfällig für einen Sonnenbrand und wollen deshalb auch außerhalb der Sonne gepflegt werden. Weil es bei Hitze allerdings nichts Nervigeres gibt, als dicke Lotionen, die sich absetzen und einen mehr als nötig schwitzen lassen, musste ich lange nach einer Creme suchen, die mir das gebrauchte Maß an Pflege bei einer gleichzeitig leichten Konsistenz gibt. Das ich Biotherms "Lait Corporel" gefunden habe, war eher ein Zufall – meine Mutter hatte eine Tube zu Weihnachten geschenkt bekommen. In der Zeit, die ich zuhause verbracht habe, habe ich sie (heimlich) mitbenutzt und mich Hals über Kopf verliebt. Sie ist wunderbar aufzutragen, hat einen besseren Pflegeeffekt, als jede noch so dicke Repair-Lotion und riecht wunderbar nach Citrus-Früchten. Kurz: Auch wenn sie mit ca. 25€ etwas teurer ist, als die Drogerie-Cremes, ist sie jeden Cent wert.

2. Für das Gesicht: L'Oréal Paris Hydra Active 3 Nacht

Wie eben schon erwähnt, mag ich es an heißen Tagen nicht besonders, dicke Cremes auf der Haut zu haben – schon gar nicht im Gesicht, denn dort schwitze ich dann am ehesten. Soweit es meine Haut erlaubt, verzichte ich deshalb auf eine Tagespflege und benutze über Nacht feuchtigkeitsspendende Produkte. Die Hydra Active 3 Nachtcreme von L'Oréal Paris hat sich dabei zu meinem absoluten Favoriten entwickelt, denn sie gibt mir genau das richtige Maß an Pflege und ist gleichzeitig wunderbar leicht zu tragen und zieht schnell ein. Sollte meine Haut extra viel Feuchtigkeit benötigen, verwende ich am Morgen die Hydra Active 3 Nutrissime Tagescreme aus der gleichen Serie.

3. Für die Hände: Eubos Sensitiv Handcreme Repair & Schutz

Viele können im Sommer wahrscheinlich auf Handcreme verzichten – bei mir sieht das leider etwas anders aus, was ebenfalls der Neurodermitis geschuldet ist. Klar, im Sommer sind auch meine Hände etwas weniger trocken und ich würde wohl ein paar Tage ohne meine geliebte Handcreme von Eubos überleben, doch dank des vermehrten Wasserkontakts in der warmen Jahreszeit (Meer, Duschen, etc.) fühlen sich meine Hände dann doch öfter rau an und können gut etwas Pflege gebrauchen. 

4. Gegen Schweiß: Nivea Dry Comfort Anti-Transpirant

Mein Lieblings-Deo seit Jahren ist das Dry Comfort Anti-Transpirant von Nivea – es gibt einfach keine Deo, das besser vor Schweiß und unangenehmen Gerüchen schützt. Im Gegensatz zu vielen Sprühdeos hält es wirklich von morgens bis abends, ohne dabei aufdringlich zu riechen oder ggf. ein Parfüm zu übertönen. Es riecht simpel und frisch und ist aus meiner täglichen Pflegeroutine einfach nicht wegzudenken.

5. Gegen Unreinheiten: Garnier Skin Active Mizellen Reinigungswasser, Luft und Vitamin D

Hier wird es etwas unspezifisch, da ich in Sachen Gesichtspflege inzwischen eher minimalistisch unterwegs bin, was einfach daran liegt, dass ich so gut wie nie mit Unreinheiten zu kämpfen habe – mir reicht Garniers berühmtes Mizellen-Wasser beim Abschminken als Reinigung. Weil mir aber bewusst ist, dass viele von euch wahrscheinlich nicht so ein Glück haben, dachte ich mir, es lohnt sich vielleicht, als Pflegeprodukt einen Schaum zu empfehlen, denn die fühlen sich im Sommer immer besonders gut und leicht an. Ich habe lange einen Reinigungsschaum von Alterra verwendet, und kann den nur wärmstens empfehlen. Ansonsten lebe ich besonders im Sommer nach einer echten "Mama-Weisheit": Frische Luft, Sonnenschein und Salzwasser wirken wahre Wunder gegen Unreinheiten.

Ich hoffe, es waren ein paar hilfreiche Tippfür euch dabei. Was sind eure Must-haves für den Sommer? Teilt sie gerne in den Kommentaren mit mir. 💛

Frederika


Lifestyle

30 Day Positivity Challenge: Gründe, Ablauf und Ziele

15:00


"The happiness of your life depends on the quality of our thoughts"

Wer sich schon einmal Ängsten, Depressionen oder einer Reihe schlechter Tag gegenüber sah, der weiß, dass es ganz schön schwer sein kann, das Leben wieder in ein positives Licht zu rücken. Schon klar, man lacht, hat Spaß und kann viele Tage genießen, doch wenn man mal eine ruhige Minute hat oder abends allein im Bett sitzt und einen die Einsamkeit einholt, scheint all das in weite Ferne zu rücken – so zumindest geht es mir manchmal. Zwar würde ich die Zeit für mich gerne genießen können, doch oft sind die eigenen Gedanken dann lauter als die Lieblingsserie auf Netflix und mögen von nichts übertönt werden. Gerade im Sommer gibt es nichts, was mich mehr nervt, weshalb ich beschlossen habe, etwas zu ändern: Ich möchte das Leben wieder positiv sehen, ohne mich dazu zwingen zu müssen.

Bleibt nur eine Frage: Wie stelle ich das an? Klar gibt es Tricks zur Soforthilfe, auf Pinterest findet man ganze Listen mit Ideen, die einem helfen können, doch ich brauche einen roten Faden, an dem ich mich entlang arbeiten kann, einen Plan, der mich leitet. Ich brauche etwas, dass mir aktiv etwas zu tun gibt und mich abends mit dem Gefühl ins Bett gehen lässt, dass ich etwas für mich selbst getan habe. Eine "Positivity Challenge" schien genau diese Kriterien zu erfüllen und so habe ich mir aus verschiedenen Listen genau die Punkte zusammengeschrieben, von denen ich glaube, dass sie mir am meisten bringen. Es sind keine großen Aufgaben, sondern kleine Additionen zum Alltag, die einem schnell ein Lächeln auf die Lippen zaubern und auf die man sich Tag für Tag freuen kann. Und wer weiß, wenn mir die kleine Liste nach 30 Tagen wirklich etwas bringt, gehen ich sie vielleicht noch einmal durch. Zu meinen Fortschritten halte ich euch auf jeden Fall auf dem Laufenden… 😊

Falls ihr euch auch gerne an der Challenge versuchen wollt, steht sie hier zum Download bereit.

Frederika